Tag Archives: Wachsen
Video

Metamorphose – Veränderung

17 Aug
Die Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling – wie sie sehr schön in diesem Video von Terra X zu sehen ist – erklärt wie ich finde wunderbar, warum uns Transformation so schwer fällt.
Was wir für uns daraus ableiten können, ist:
1. Es braucht Geduld und Vertrauen – um die Phase zu überbrücken, in der „das Alte“ (die Raupe) nicht mehr passt und „das Neue“ (der Schmetterling) noch nicht seine Form gefunden hat, ja diese teilweise sogar noch nicht mal erkennbar ist.
2. Rückzug und Kraftschöpfen (in jeglicher Hinsicht) sind dabei ein guter Weg.
Viel Spass bei Eurer persönlichen Veränderung – auf dass Euch bald die Flügelchen trocken sind und ihr mit Leichtigkeit Eure neue Lebensphase genießt.
Advertisements

Ackern wir uns zu Tode?

9 Aug

Diesen Beitrag hielt ich (so oder so ähnlich) in freier Rede am 08.08.2016 bei den ToastMastern, Speakers Corner in München:

Karōshi.

Karōshi ist japanisch und bedeutet Tod durch Überarbeiten. Also einen plötzlichen berufsbezogenen Tod. Die Todesursache ist dabei meist ein durch Stress ausgelöster Herzinfarkt oder Schlaganfall. In Japan trat das Phänomen bereits in den 1970ern auf, wo Arbeitnehmer über Jahre hinweg sechs bis sieben Tage pro Woche mehr als zwölf Stunden täglich arbeiteten.

Aber auch in Deutschland machten vor einigen Jahren ähnliche Schlagzahlen in Deutschland die Runde: Arbeiten bis zum sprichwörtlichen Umfallen – immer mehr Menschen brechen heutzutage stressgeplagt bei der Arbeit schwer erkrankt zusammen – und scheiden nicht selten nach Burnout, Schlaganfall oder Herzinfarkt komplett aus dem Berufsleben aus.

Ackern wir uns zu Tode? Ich sage: Nein.

Denn seit 3 Jahren haben wir uns ein Stück Ackerfurche gepachtet, daher bin ich der Meinung wir ackern nicht viel genug!
Im Gegenteil, seitdem bin ich der Meinung, dass das Betreiben von Ackerbau oder zumindest einer kleinen Acker-Parzelle oder eines kleinen Gartens Stress reduziert und so vor dem Umfallen bei der Arbeit schützt:

Somit möchte ich Euch 3 Gründe nahelegen, warum m. E. jeder Ackerbau betreiben sollte:

  • Es ist gesund. Insbesondere Menschen, die sonst viel Zeit vor dem Computer sitzen und vor allem solche, die nicht ganz so sportlich sind, haben dadurch die Möglichkeit, Zeit an der frischen Luft zu verbringen und sich auf einfache Weise körperlich zu betätigen.
  • Egal, mit was für hochgeistigen Projekten und Ideen wir uns in unserer Arbeit beschäftigen, die Hände in der Erde zu haben, Unkraut zu jäten oder Saatgut bzw. Setzlinge zu Pflanzen verbindet uns mit dem Boden der Tatsachen. Es erdet ungemein.
    Wenn ich auf unserem Acker stehe und sehe, wie viele vor mir liegende Meter Acker noch umgegraben, Unkraut gezupft oder bepflanzt werden soll, geht es mir immer so wie dem Straßenkehrer Beppo in Michael Endes Buch „Momo“:

„Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich.
Man denkt, die ist schrecklich lang, das kann man niemals schaffen.
Aber man darf niemals die ganze Straße auf einmal denken.
Man muss nur an den nächsten Schritt denken,
an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich.
Auf einmal merkt man, dass man die ganze Straße gemacht hat.
Man hat gar nicht gemerkt, wie, und man ist gar nicht außer Puste.“

So gesehen, finde ich, hat Ackern etwas Meditatives!

  • Es erhöht die Wert-Schätzung gegenüber unserer Nahrung.
    Das selbst angebaute Gemüse zu essen, macht mich stolz. Außerdem schmeckt es viel besser als gekauftes. Wenn ich im Laufe von Wochen und Monaten sehe, wie viel Arbeit nötig ist, um 5 Karotten zu ernten, auch wenn die Arbeit noch so viel Freude macht, kommt mir immer wieder der Gedanke in den Sinn, unter welchen Bedingungen wohl die Karotten aufgewachsen sind, die man für 79 Cent das Kilo im Supermarkt kaufen kann.

Vermutlich denkt sich jetzt der eine oder andere von Euch: „Ich wohne hier in der Stadt, wie soll ich mir da ein Stück Acker leisten können bei den Bodenpreisen“ – oder: „Schrebergärten sind mir zu spießig.“

Auch in der Stadt gibt es verschiedene Möglichkeiten oder Initiativen, die dabei helfen, sich ein Stück Acker zu mieten und Gemüse anzubauen:

  1. Krautgärten – eine Initiative der Stadt München, gibt es in vielen verschiedenen Stadteilen
  2. ÖBZ (Ökologisches Bildungszentrum) in Daglfing
  3. O’Pflanzt is-Gemeinschaftsgärten – eine Privatinitiative in Schwabing/Neuhausen

So möchte ich abschließen mit einem Zitat des  indischen Dichters und Philosophen Rabindranath Tagore (1861 – 1941):

„Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten.“

Also, worauf wartet ihr noch?

Explosion!

12 Apr

In der letzten Woche hat es bei uns in der Nachbarschaft eine Explosion gegeben. Zuerst hatte ich es gar nicht so recht mitbekommen, weil ich ja tagsüber im Büro bin (das nicht bei mir im Haus ist).
Aber als ich dann am Samstag mittag aus dem Fenster schaute, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Irgendwas war anders. Tatsächlich musste ich einen Moment überlegen, bis es mir auffiel.

Draussen herrschte eine wahre Farb-Explosion! Ganz besonders beeindruckend finde ich derzeit das strahlende Gelb der Forsythien, welches im starken Kontrast zum leuchtenden Weiß der Apfelbäume und dem zarten Rosa der Kirsch- oder auch Pflaumenbäume, aber auch dem der Magnolien steht. Vor allem, weil von dieser ja auch noch dieser wunderbare, betörende Duft ausgeht.

Und so machten wir am Wochenende eine kleine Radtour an der Amper entlang. Wie bin ich froh, dass nun das triste Matsch-Grau des Winters weichen musste – auch die ersten Bäume kleiden sich in ein zartes Grün. Wenn wir Glück hatten, wurde das ganze von einem strahlend blauen Himmel gekrönt.

Zwar war die Idylle an der einen oder anderen Stelle stark unterbrochen vom strengen Duft des Bärlauchs – aber hey: Bärlauch ist ein tolles Heilkraut, dazu essbar und mega-gesund. Was kann mich der also stören?

Und so möchte ich Sie, liebe Leserin und lieber Leser, einladen auch in Ihrer Umgebung zu schauen, ob es bei Ihnen eine ähnlich Explosion gegeben hat. Nehmen Sie sie mit allen Sinnen war: die Farbpracht mit den Augen, den Duft mit der Nase und nicht zu vergessen die Wärme der Sonnenstrahlen mit der Haut und das Zwitschern der Vögel mit den Ohren.

Prägen Sie sich die Eindrücke aller Sinne ein, damit Sie am nächsten Regentag (der April macht ja was er will…) davon zehren können.

Und vielleicht haben Sie ja auch ein ganz persönliches Projekt oder eine schöne Idee, die nun, im Frühling, das Licht der Welt erblicken und erstrahlen darf.

Ich freue mich über Ihre persönlichen Frühjahrs-Knospen!

Herzlich, Ihre Christina Bolte

Herbst-Gedanken

25 Okt

Wenn ich dieser Tage so aus meinem Fenster sehe, freue ich mich über eine wahre Farbenpracht: Rotes Weinlaub, leuchtend orangefarbene Ahornblätter – und heute auch noch strahlend blauen Himmel und Sonnenschein. An jeder Ecke (zumindest wenn man etwas auf dem Land wohnt) stehen Verkaufsstände mit ebenfalls leuchtenden Kürbissen. Erntezeit.

Auch auf unserem Ackerstück (siehe auch hier) – denn Ende Oktober ist immer Saisonabschluss. So machte ich mich heute auf den Weg, um noch die letzte Ernte einzufahren (wobei wir dieses Jahr wirklich reichlich belohnt worden waren, Hauptsächlich allerdings mit Zucchini…).
Und wo fuhr ich mit zwei großen Kisten an Ernte heim: große Mengen an grünem und rotem Mangold, Petersilie, Kapuzinerkresse und zwei kleine Kürbisschen (die wohl der zwischenzeitliche Fast-Frost vom Wachsen abgehalten hatte).

Trotzdem, dass ich mich eigentlich über die Ernte hätte freuen sollen, wurde ich auf dem Heimweg ein wenig wehmütig. Denn trotz der Farbenpracht ist der Herbst ja eigentlich die Jahreszeit des „Loslassens“: Von den langen, hellen Tagen haben wir uns schon vor Monaten verabschieden müssen, von den sommerlichen Temperaturen auch schon vor einer ganzen Weile, die Bäume müssen ihr Laub loslassen und stehen dann schon bald wieder ganz kahl da, was ich immer irgendwie etwas trostlos finde. Nicht zuletzt ist bald (nächste Woche) auch noch Allerheiligen, was nun auch mit Loslassen, Tod, Abschied nehmen zu tun hat.

Und so musste ich daran denken, dass auch in meinem Leben gerade zwei Episoden zu Ende gehen: Auf der einen Seite mein Büroraum, der mich durch die letzten zwei Jahre begleitet hat. Aus verschiedenen Gründen hat es sich so ergeben, dass unsere gemeinsame Zeit abgelaufen scheint. Was natürlich immer mit aufräumen, aussortieren und loslassen verbunden ist (zumindest nutze ich die Gelegenheit dazu…). Meistens wird unterschätzt, wie kraftraubend solche Loslass-Prozesse sind, da bin ich gefragt, gut für mich zu sorgen und zu schauen, was mir gut tut.
Und auf der anderen Seite ist da mein Studium, das mich die letzten fast drei Jahre sehr bereichert hat, welches demnächst seinen Abschluss findet – mit all den netten, tiefsinnigen Menschen, mit denen ich diese Zeit geteilt habe. Abschied nehmen ist da gleich doppelt anstrengend…

„Auf jedes Ende folgt wieder ein Anfang, auf jedes Äußerste folgt eine Wiederkehr“,
wusste schon Lü Bu We vor etlichen Hundert Jahren.[i]

In solchen Situationen des (vermeintlichen) Endes und des Abschiednehmens muss ich immer an meine letzten Tage auf dem Jakobsweg denken: Was mich damals mit Schmerz und Wehmut erfasste, erwies sich im Nachhinein als ein Wendepunkt in meinem Leben.

Was das betrifft, ist die Natur uns ein wundervolles Vorbild: Auf dem Humus dessen, was die Natur im Herbst verwirft und loslässt oder was (ab)stirbt und im Sinne des Wortes zu-grunde-geht, entsteht in der Stille des Winter und danach ein fruchtbarer Grund und Nährboden für Neues – neues Wachstum, neues Leben, neue Projekte. Transformation bedeutet Stirb und Werde: Altes loslassen, damit Neues entstehen. Dazwischen braucht es Rückzug, die Kraft der Stille und des Augenblicks. Präsent sein – und sich der eigenen Essenz gewahr werden.

Nutzen wir die herannahende Zeit des Winters – für uns um Ruhe zu finden, loszulassen, Kraft zu schöpfen – damit neue Projekte und Ideen auf der Grundlage unserer Essenz entstehen können.

Aber erstmal wünsche ich Ihnen: Fröhliches Ernten!

Ihre Christina Bolte

[i] Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 56

Die Welt und der Fussball

12 Sep

Neulich war ich auf einer Geschäftsreise in Spanien und musste dabei am Flughafen in Madrid umsteigen. In dem Bus, der uns zu unserer Maschine auf dem Außenfeld bringen sollte, hatte ich eine sehr denkwürdige Konversation mit einem in Kanada lebenden Spanier, von der ich heute berichten möchte.
Von seiner harmlosen Einstiegsfrage, woher ich denn käme, man könnte es dem Akzent mit dem ich Spanisch spreche nicht entnehmen, kamen wir ziemlich bald auf die Tatsache, dass die Welt zunehmend mehr zusammen wächst, bzw. in den letzten Jahrzehnten dank moderner, schneller Verkehrs- und Kommunikations-mittel zusammen gewachsen ist – zumindest was das Geografische betrifft.
Dadurch, dass diese länderüberschreitenden Grenzen heutzutage so leicht zu überwinden sind wie nie zuvor in unserer Geschichte, kommt es an allen Ecken und Enden der Welt zu verschiedenen Migrationsbewegungen. Gründe mögen sein Auslandssemester, der Liebe oder der Karriere wegen, auf der Suche nach besseren Arbeitsbedingungen oder um der Armut oder Lebensgefahr im Heimat-land zu entkommen. Was sicher nur eine Hand voll Gründe sind, jeder hat ja seine eigenen.

Logische Konsequenz davon ist, dass unsere Gesellschaften immer mehr Multi-Kulti werden, was nicht immer einfach ist – vor allem nicht, wenn Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Religionen und vor allem daraus resultierenden Mind-Sets & Erwartungshaltungen aufeinander treffen und miteinander leben müssen. Die Trinkgeld-Frage (wieviel?), die wir uns als Touristen im Ausland stellen, ist da, glaube ich eher noch ein harmloses Beispiel. Die verschiedenen Kleidungsgewohnheiten und daraus resultierend Ansichten, was Menschen für ‚freizügig‘ halten (oder auch nicht) oder als ‚Zeichen von Unterdrückung‘ ansehen, ein weniger harmloses (weil weiter verbreitetes).

So kamen wir darauf zu sprechen, dass sich heutzutage zwar die geografischen Grenzen ziemlich leicht überwinden lassen, aber dass es viel schwieriger sei, die geistigen  Grenzen in unserem Kopf zu überwinden. Dass das, was ich für normal halte (z. B. dass in München die U- und S-Bahnen im 5-20-Minuten-Takt fahren und wir alle ziemlich sauer sind, wenn sie mal 3 Minuten Verspätung haben), für jemand anderen aus einem sogenannten Schwellenland auf echtes Unverständnis stößt, weil dort die Busse nur 3x am Tag vorbeikommen und es noch nicht einmal Fahrpläne gibt.

Im Verlauf unseres Gesprächs kamen wir zu dem Ergebnis, dass es Diskussionen wie über die Ukraine eigentlich gar nicht braucht. Ob die EU nun seine Grenze zur russischen Sphäre da oder dort hat, wer „Recht“ oder „Unrecht“ hat (sofern es so etwas überhaupt gibt) – sind doch alles machtpolitische Spitzfindigkeiten. Dabei scheinen die beteiligten Protagonisten zu vergessen, dass wir letztendlich alles Menschen sind – und uns der Wunsch eint, unser Leben nach unseren Maßstäben gestalten zu wollen. Darüber hinaus sind wir auf einer höheren Ebene sowieso alle miteinander verbunden – aber das ist eine andere Diskussion.

Und nachdem wir die Welt und die Menschen, die sie bevölkern, so nehmen müssen wie sie sind (denn es gibt keine andere), macht es doch auch Sinn, eine gemeinsame (Welt-)Vision zu entwickeln um die Welt gemeinsam (be-)leben zu können. Eine Vision, in der jeder das gleiche Recht hat, sein Leben nach seiner Façon zu gestalten wie ich auch (der Kant’sche Imperativ sei an dieser Stelle unterstellt).

Klar, mag nun jemand von Ihnen sagen, was für eine Träumerei, das wird doch nie klappen. Mag sein, aber zumindest habe ich hiermit ein wenig geistiges Saatgut in die Welt gestreut, das mit der Zeit wachsen kann. Wer mag, kann gerne helfen, es zum Wachsen zu bringen.

Darüber hinaus möchte mit einer kleinen Analogie verdeutlichen, was passieren kann, wenn viele Menschen eine gemeinsame Vision haben – und dann gemeinsam alles dafür Notwendige tun:

Erinnern wir uns an die dem 13. Juli 2014 vorangegangenen Wochen und Monate – „Jogis Jungs“ hatten ein klares Ziel vor Augen – sie wollten den Pokal. Unbedingt. Und machten dafür alles richtig.
Haben wir als Menschheit auch einen gemeinsamen Pokal, eine gemeinsame Vision vor Augen? Wie wäre es damit, sich sicher & in Frieden ein ordentliches, gesundes Leben aufzubauen, ohne sich dafür in irgendeiner Form versklaven zu müssen? Und zwar für alle, und nicht nur für einige wenige, die sich für gleicher als gleich* halten?

Natürlich mussten die ‚Jungs‘ während der Spiele eine ganze Menge harte Attacken oder Fouls einstecken, auch Kritik & Häme seitens der Medien – und sind trotzdem jedes Mal wieder aufgestanden.
Wie oft steht jeder einzelne von uns nach (vermeintlichen) Rückschlägen wieder auf, wenn er seinen Teil zu der Vision beitragen möchte? Meist braucht es mehr als einen Anlauf, um in der Welt etwas zu bewegen. Und viele, viele kleine Schritte, es fängt immer mit dem ersten an. Sind wir gewillt, Rückschläge und Nichtakzeptanz oder gelegentlich auch Spott & Kritik zu ertragen?

Neben hartem Training, großartigem Ballgeschick und sportlichen Fähigkeiten bewies die deutsche Fussball-Nationalelf auch, dass nicht einzelne „Stars“ der Schlüssel zum Erfolg sind sondern Teamgeist.
Wir als Menschheit bestehen aus unsagbar vielen Individuen mit unendlich vielen Qualitäten. Während sich in der (jüngeren) Vergangenheit  insbesondere der Individualismus stärker ausgeprägt hat, durften wir lernen, dass Solo-Vorstöße auf’s Tor gelegentlich im Abseits enden. So dürfen wir nun wieder verstärkt lernen, unsere individuellen Qualitäten zu einem übergeordneten Ziel, einer großen umfassenden Vision zusammen zu bringen.

Last but not least braucht es außerdem auch noch eine gute Führung, einen guten Trainer & Coach, der das Beste aus jedem einzelnen herauszukitzeln weiss.
Wem könnten wir gemeinsam unser Vertrauen schenken, wem können wir zutrauen, ein guter Trainer, ein guter Coach, eine gute Führungspersönlichkeit in Sachen gemeinsamer Weltvision zu werden?

Vorschläge werden gerne entgegen genommen!

 

* Formulierung entliehen aus „Die Farm der Tiere“ von George Orwell, 1945

Was Trauer mit Burnout zu tun hat

24 Jul

Anfang der Woche hatte ich eine sehr interessante Unterhaltung mit Herrn Ulrich Welzel, der sich beruflich mit Trauer am Arbeitsplatz befasst.
Es war ein sehr tiefgreifendes Gespräch, das mich sehr beschäftigt hat. Nicht nur weil wir die gleichen Ansprechpartner bei unseren Kunden haben, sondern auch, weil Trauern und Burnout einiges gemeinsam und miteinander zu tun haben. Daher möchte ich hier meine mit Ihnen Gedanken teilen, die sich in mir aus der Unterhaltung ergeben haben.

Nicht nur kann sind sowohl Burnout als auch Trauer am Arbeitsplatz Themen, die derzeit (noch?) wenig in der Öffentlichkeit thematisiert werden, wenn man mal von reisserischen Schlagzeilen und Aufmachern in den Printmedien absieht. Darüber hinaus besteht natürlich auch eine Wechselwirkung zwischen dem Trauern und einem Burnout-Prozess.

Denn wenn ein Mensch, der sich in seinem persönlichen Hamsterrad gerade so eben noch durch erhöhte Drehzahl (zumindest scheinbar) im Gleichgewicht halten kann, unerwartet in seinem familiären oder erweiterten Umfeld oder womöglich am Arbeitsplatz mit einem Todesfall konfrontiert wird, kann dies schon mal der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt – oder zum Platzen, je nachdem wie Sie wollen.
Fakt ist: Ein Trauerfall im persönlichen Umfeld rüttelt auf – konfrontiert uns mit unserer eigenen Endlich- und/oder auch Hilflosigkeit oder nimmt uns, gerade bei nahestehenden Angehörigen, die Orientierung. Abschied nehmen (müssen) schmerzt. Wer da nicht fest mit beiden Beinen im Leben steht und in sich selbst ruht, wird leicht aus der Bahn geworfen. Ein Zusammenbruch ist die Folge – auch wenn dieser vermutlich nicht unbedingt als Burnout sondern eher als Posttraumatische Belastungsstörung in die Akten eingeht. Eine Stabilisierung der eigenen Person wie Situation, eine Auseinandersetzung mit und Akzeptanz der eigenen Endlich- bzw. Hilflosigkeit sind wichtige und notwendige Schritte – ein Tun, was getan werden muss.
Wer sich diesen Schritten entzieht und der so weitermacht als ob nichts geschehen sei, sei es aus Zeitgründen oder weil es potenziell unangenehm oder unbequem ist, dem wird es früher oder später so gehen, wie dem Hochhaus, dessen Stahlbetonträger im Inneren zu viel Feuchtigkeit ausgesetzt sind: Lange Zeit passiert nichts und von außen ist häufig auch nichts zu sehen, aber innerlich am rosten die Träger druch – sodass die langfristige Stabilität nicht mehr gewährleistet ist.

Aber auch andersherum gibt es einen Zusammenhang. Denn auch ein ’normaler‘ Burnout (wenn es so etwas überhaupt gibt, an dieser Stelle meine ich damit jedenfalls einen ohne Todesfall) lädt ein zum Abschiednehmen: Vielleicht bin ich doch nicht so ein grenzenloses Kraftpaket wie ich immer dachte. Vielleicht kann ich doch nicht mehr überall mithalten (wie früher). Vielleicht bin ich auch doch nicht so flexibel, wie ich immer dachte. Vielleicht habe ich doch nicht (wofür mich andere immer schäz(t)en) für jede Sache eine Lösung parat. Vielleicht bin ich den ganzen Anforderungen nicht mehr gewachsen (ob diese von außen oder von mir selbst kommen, ist natürlich eine andere Sache). Vielleicht bin ich mit meinem Latein und/oder mit meiner Kraft einfach komplett am Ende…. Vielleicht ist es gerade (m)eine Fassade, die einstürzt.
Da sind wir wieder bei der Hilflosigkeit. Denn dieses Abschiednehmen bedeutet auch Trauern: Um die Vergangenheit, die eigenen Grenzen, die eigene Verletztlichkeit. Evtl. aber auch um das Eingeständnis, dass mit meinem bisherigen Weltbild irgendetwas nicht funktioniert hat – sollte ich womöglich gescheitert sein?
Dennoch ist das Anerkennen dessen der erste Schritt zur Heilung: Das Fragen nach oder Annehmen von Hilfe, die Einsicht, dass sich nun etwas ändern muss/kann/darf. Klar, auch das tut weh, sehr weh. Ist aber langfristig die einzige Chance.

Nicht nur auf individueller Ebene neigt man/frau gerne dazu, diese Themen zu verdrängen, auch auf gesellschaftlicher. Anscheinend leben wir in Deutschland in einer Kultur (von Werbung & Medien unterstützt) in denen vordergründig „unangenehme“ Themen wie Krankheit, Alter oder Tod zu ‚uncool‘ sind für unseren hippen, ewig-jungen Lifestyle.
Nachdem aber Älterwerden und Tod niemandem im Leben erspart bleiben – und da ist das Leben äußerst gerecht, egal welcher Bevölkerungsschicht, Nationalität oder Bildungsgrad man angehört – tun wir gut daran, uns auch schon im frühen Erwachsenen-Alter damit auseinander zu setzen. Idealerweise schon bevor uns die eigenen Lebensumstände dazu auffordern.

Denn je früher man sich Gedanken macht, wie man im Alter sein Leben verbringen möchte – gesund oder pflegebedürftig, mit Familienangehörigen oder alleine, geliebt oder verachtet, erfüllt von dem Erlebten oder verbittert von dem Bereuten – desto eher kann man die entsprechenden Weichen im Leben stellen und sich für ein bewusst gestaltetes Leben entscheiden (und das schliesst auch den Abschied von einigen Optionen mit ein).

Welche Weichen möchten Sie stellen? Welche Ziele möchten Sie am Horizont Ihres Alters erreicht haben? Dann ist JETZT ein guter Zeitpunkt für eine Kurs-Veränderung. Der nächste Kurs Veränderung startet im Herbst – damit Sie Ihre Lebensumstände bewußt gestalten anstatt Opfer der Umstände zu sein.

Herzlichst, Ihre
Christina Bolte

Nachbars Garten

30 Jun

Wie bereits in den letzten Wochen häufiger erwähnt, ist mein neuestes Hobby unsere 2x 25 Meter lange Ackerfurche. Natürlich nutzten wir das schöne Wetter der letzten Tage und Wochen etwas häufiger, um dort ein wenig Zeit zu verbringen – denn ohne Gießen und Pflege verkommt das ganze sonst zur Unkraut-Wiese. Und es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell dort etwas wächst, was dort nicht hin soll…

Während ich also so vor mich hinzupfe, ertappe ich mich immer wieder dabei, auch die zwischen den Beeten zu unseren Nachbarn liegenden Wege von Unkraut zu befreien. Warum werfen manche Nachbar ihr eigenes gezupftes Unkraut immer nur so lieblos aus die Wege, anstatt es auf die dafür vorgesehenen Plätze zu entsorgen? Immer wieder überlege ich dann, ob es meine Ausgabe ist, es zu entsorgen oder ob ich es lieber auf deren Beet zurück legen soll.

Oder ich ertappe mich bei dem Gedanken, dass ich mich daran störe, was für ein ‚Unkraut‘ in den Wegen wächst – so als ob ich Angst hätte, dass es unser Beet „anstecken“ würde. Warum stört mich nur so, was dort wächst? Bei diesem Gedanken fällt mir auf, dass ich dieses Verhaltens- (oder vielmehr Gedanken-)Muster auch aus meinem sonstigen Leben kenne: Das erste Mal ist es mir aufgefallen, als ich einen eigentlich trockenen Alkoholiker als Freund hatte: Je mehr er soff – desto vernünftiger, quasi ’nüchterner‘, wurde ich. Ebenfalls aus Angst, ich hätte der gleichen Sucht verfallen können oder die Lage geriete völlig ausser Kontrolle.

Und so oder so ähnlich verhält es vermutlich auch bei unserem Nachbarbeet. Manche Verhaltensweisen (wie z. B. herumliegende Sachen) stören mich bei meinem Partner, meinen Familienangehörigen oder auch bei komplett Fremden mehr als bei mir selbst – obwohl ich in Bezug darauf sicherlich auch noch Handlungsbedarf  hätte. Aber gut, es ist eine alte Erkenntnis und anscheinend menschlich, den Splitter in seines Bruders Auge zu sehen und den Balken vor dem eigenen nicht… Aber da kann mitunter ein Blick in den Spiegel Abhilfe schaffen.

Abschließend bin ich eigentlich selbst ziemlich überrascht, welche ungewöhnlichen und unerwarteten Orten man als Spiegel zur Selbst-erkenntnis heranziehen kann – sogar der eigentlich als Spielerei gedachte Garten kann dabei helfen. Zumindest wenn man sich die Zeit nimmt um von ganz profanen Tätigkeiten Rückschlüsse auf seinen Alltag zu schliessen.

Und so kann ich Sie, liebe Leserin, lieber Leser, nur einladen, nach den „Spiegeln“ in ihrem eigenen Leben Ausschau zu halten – es ist immer wieder interessant, wem oder was – Nachbarn oder selbst – Sie dort begegnen werden.

Alles Gute wünscht Ihnen
Ihre Christina Bolte

Das Leben und die Ackerfurche

15 Jun

Wie ich bereits vor einiger Zeit berichtete, sind wir seit April erstmalig Pächter / Nutzer / Hobbygärtner einer Ackerfurche auf dem Sonnenacker bei uns im Landkreis.
Nach einiger Zeit des Keine-Zeit-Habens (bzw. politisch korrekt ausgedrückt: des Andere-Prioritäten-Setzens) waren wir an diesem Wochenende mal wieder vor Ort. Gleichzeitig waren wir erschreckt, wie hoch die Pflanzen auf unserem Acker wucherten, vor allem solche, die wir nicht angepflanzt hatten.
So hatten wir – nach den letzten Wochen von abwechselnd Hitze & Regenschauern, die für die Pflanzen offenbar sehr fruchtbar waren – diesmal Mühe, unsere eigentliche Aussaat inmitten des Unkrauts (bzw. politisch korrekt: Beikrauts) zu „entdecken“.

Und so dauerte es erstmal ein paar Stunden, bis wir die bereits „beackerten“ Stellen unserer Furche von Unerwünschtem befreit hatten, damit die erwünschten Pflanzen dort wieder mehr Platz & Luft finden können und somit auch bald wieder besser wachsen & gedeihen können.

Während ich so vor mich hin zupfte – ich hatte teilweise Mühe, die Aussaat vom Unkraut zu unter-scheiden – kam mir der Gedanke, dass es mit dem Ackerbau ein wenig wie im „richtigen Leben“ ist:
Wenn man zu oft oder zu lange mit anderen, scheinbar wichtigeren Dingen beschäftigt ist oder schlicht zu faul ist, um sich bei der Hitze um seinen „Alltagsgarten“ zu kümmern, kann es passieren, dass sich zunehmend mehr unerwünschte Angewohnheiten in den Alltag einschleichen. Diese Unkräuter des Alltags könnten zum Beispiel sein, zu viel Kaffee oder zu wenig Wasser zu trinken oder immer weniger Sport zu betreiben. Kurzfristig mag das „nicht so schlimm“ sein – aber langfristig ist es halt doch der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich.
Somit ersticken dann die guten Vorsätze oder Eigenschaften immer mehr im „Unkraut“, ohne die Chance zu haben, Früchte zu tragen. So heißt es auch in dem bekannten Satz von Albert Einstein:
Die Definition von Wahnsinn ist immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Deshalb macht es durchaus Sinn, sich ab und zu die Zeit zu nehmen und sich darüber Gedanken zu machen, welche Ergebnisse man sich überhaupt wünscht, ob als Ernte der Ackerbepflanzung oder im Leben generell. Um sich dann zu überlegen, was dafür erforderlich ist zu tun.
Jemand, der Erbsen ernten möchte, der sollte zumindest mal auch welche anbauen – und das Gießen und Unkraut jäten nicht vergessen selbstverständlich! Ganz ohne geht es leider auch im Leben nicht.
Wer Klavier spielen oder eine Fremdsprache lernen möchte, wird sich regelmäßig Zeit zum Üben nehmen müssen, und für den, der sich Gesundheit wünscht, kann es beispielsweise bedeuten, eine Vorsorgeuntersuchung in Anspruch zu nehmen oder sich mehr zu bewegen, sich gesünder zu ernähren oder mehr Zeit an der frischen Luft anstatt im Büro zu verbringen.

Ohne nötiges Zutun, ohne regelmäßige Praxis, Übung oder Kultivierung (um bei der Wortwahl des Ackers zu bleiben) nützen sonst selbst die besten genetischen Voraussetzungen, das beste Saatgut nichts, um zu neuen und großartigen Ergebnissen zu kommen.

Zurück zu unserem Acker: Leichter und gleichzeitig anstrengender war es übrigens, das Unkraut auf den von uns bisher noch nicht beackerten Stellen zu entfernen. Zwar stand auch dieses immerhin schon über kniehoch, allerdings brauchten wir hier nicht zu unterscheiden zwischen erwünscht & unerwünscht, sondern konnten einfach mal radikal aufräumen. Klar hätten wir auch warten können, bis wir dort etwas Neues hätten anbauen wollen – aber mit dem Unkraut ist es irgendwie wie mit lästigen Eigenschaften auch: Es wird nicht einfacher, wenn man länger wartet, sondern eher noch schwieriger, es los zu werden.

Für uns war’s super. Neben dem sichtbaren Erfolgserlebnis, etwas geschafft zu haben (ein freies Stück Acker) haben wir uns nach dem Bewegungs- und Frischluft-intensiven Arbeitstag auch eine schöne Auszeit auf dem Balkon verdient.

Wenn Sie nun Lust haben, sich ebenfalls um Ihre „Alltags-Unkräuter“ oder um neue Ziele und Ergebnisse zu kümmern und dabei Unterstützung benötigen, sprechen Sie mich an. Demnächst startet in München wieder ein „Kurs Veränderung„, die unter anderem genau dies zum Inhalt hat.

Einen schönen Wochenstart
wünscht Ihnen

                    Ihre Christina Bolte

 

 

 

Frühlingsvögelgezwitscher

8 Mrz

In diesem Winter, der gar nicht so recht einer war,
zu einer Jahreszeit, die es gar nicht so richtig gibt,
und einem Wetter, das nichts so richtig ist –
und doch ein ganzes Jahr in einem Tag:

Morgens noch ziemlich winter-kalt
vormittags ein wenig frühjahrsneblig frisch
steigt die Sonne empor, die mich mittags einlädt,
sommergleich mich ins Eiscafé zu setzen, bevor
nachmittags der herbsttrübe Regen
den Tag beendet und von einer
sternenklaren Winternacht abgelöst wird.

Doch eines ist nun trotz allem eindeutig
in dieser ersten Woche im März,
in dieser Zwischen-Jahreszeit:
Unübersehbar in den Vorgärten und auf der Wiese
die bunte Pracht der winterlingsgelben, krokusbunten,
schneeglöckchenweißen Frühlingsblumen,
die normalerweise (außer heuer) erst noch
durch den Vorfrühlingsschnee wachsen müssen.

Und auch die Vögel, die bereits seit einigen Wochen
zunehmend lauter – oder zahlreicher –
mit ihrem Balzgesang die Frühlingsluft beklangen,
sind nun schon so zahlreich, dass mir mein Heimweg
erscheint wie ein von Fanfaren begleiteter Siegeszug
der Freiheit von Frühlingsvögelgezwitscher.

Zusammen-Wachsen

9 Dez

Vorletzte Woche war ich mal wieder auf einer Abendveranstaltung, bei der es darum ging, neue Verhaltensweisen und Gewohnheiten einzuüben. In einer Gruppe von etwa sechs Personen sollten wir uns dem Thema „Zusammen wachsen“ widmen.

Zunächst einmal sprachen wir über unsere ersten Assoziationen zu diesem Begriff, die so viel- fältig waren wie die Teilnehmer. Der eine fand sich spontan an das krankhafte Zusammen-kleben erinnert, das man besonders in Beziehungen zwischen Teenagern beobachten kann, wo beide sämtliche freien Minuten an- und ineinander verschlungen sind. Aber während man ein solches Verhalten bei erstmals verliebten Teenies noch als „normal“ bezeichnen kann, habe ich das Attribut „krankhaft“ deshalb gewählt, weil jede ausschliessliche Fixierung auf den Partnern bewi rkt, dass man gedanklich im eigenen Saft kocht und somit jegliches Wachstum verhindert – wie ein Zweig der nur im Kreis wächst… Eine andere Person aus unserer Gruppe assoziierte einen Vergleich aus der Natur, wo zwei verschiedene Pflanzen den gleichen Wachstumsraum einnehmen und durch Austausch oder ähnliches von der Gegenwart des jeweils anderen profitieren und sich so Schutz oder gemeinsames Wachstum ermöglichen. Bekanntes Beispiel hierfür ist der Clownfisch („Nemo“) und seine Seeanemone.

So verschieden die ersten Assoziationen auch waren, je weiter unsere Gruppe in der Übung voranschritt, desto mehr herrschte Einigkeit darin, dass man (also Personen, wie auch Paarbeziehungen wie auch die Gesellschaft) sich nur weiterentwickeln – also wachsen – kann, wenn ‚man‘ dies nicht alleine tut, sondern gemeinsam mit anderen. Wobei die Betonung in der Diskussion eben auf „gemeinsam mit“ und nicht auf „auf Kosten von“ lag. Im weiteren Verlauf der Übung sprachen wir zunächst darüber, dass es wohl eine ziemliche Herausforderung sei, so manch einen Zeitgenossen dazu zu bringen, von sich aus wachsen zu wollen, bis wir später darauf kamen, dass ja bereits jeder von uns selbst mit kleinen (oder auch großen) Schritten vorangehen könne – und das sogar im ganz normalen Alltag.

Mit der für absolut jeden geeigneten Übung, die uns dazu einfiel, würde nicht nur das tägliche Miteinander in der sonst so anonymen Großstadt deutlich freundlicher werden (Stichwort: zusammen), sondern würde auch der Tag des einen oder anderen einen derart schönen Aufschwung bekommen (Stichwort: wachsen), dass der Mikrokosmos um ihn oder sie herum gleich ein paar Grad freundlicher wäre. Dabei hatte aber niemand aus unserer Gruppe den (Hinter-)Gedanken, irgendjemanden veräppeln zu wollen. Nein, wir alle fanden einfach nur, dass ein bisschen mehr Offenheit und Herzlichkeit unserem Alltagsleben ganz gut täte.

Denn ein Lächeln ist laut dem dänischen Musiker Victor Borge (wobei der möglicherweise auch von Bhudda plagiiert hat) nicht nur der kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen, sondern ist auch noch ansteckend, wirkt attraktiv, es erwärmt somit das Herz von Sender und Empfänger. Und gerade das ist doch im Dezember etwas wirklich Angenehmes, oder?

Aber sehen Sie selbst, welche Übung für wir uns überlegt hatten…

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Ausprobieren und eine herzliche (Vor-)Weihnachtszeit.

Ihre Christina Bolte