Frühlingsvögelgezwitscher

8 Mrz

In diesem Winter, der gar nicht so recht einer war,
zu einer Jahreszeit, die es gar nicht so richtig gibt,
und einem Wetter, das nichts so richtig ist –
und doch ein ganzes Jahr in einem Tag:

Morgens noch ziemlich winter-kalt
vormittags ein wenig frühjahrsneblig frisch
steigt die Sonne empor, die mich mittags einlädt,
sommergleich mich ins Eiscafé zu setzen, bevor
nachmittags der herbsttrübe Regen
den Tag beendet und von einer
sternenklaren Winternacht abgelöst wird.

Doch eines ist nun trotz allem eindeutig
in dieser ersten Woche im März,
in dieser Zwischen-Jahreszeit:
Unübersehbar in den Vorgärten und auf der Wiese
die bunte Pracht der winterlingsgelben, krokusbunten,
schneeglöckchenweißen Frühlingsblumen,
die normalerweise (außer heuer) erst noch
durch den Vorfrühlingsschnee wachsen müssen.

Und auch die Vögel, die bereits seit einigen Wochen
zunehmend lauter – oder zahlreicher –
mit ihrem Balzgesang die Frühlingsluft beklangen,
sind nun schon so zahlreich, dass mir mein Heimweg
erscheint wie ein von Fanfaren begleiteter Siegeszug
der Freiheit von Frühlingsvögelgezwitscher.

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